Peter Schmidt ist Arbeitsdirektor und Geschäftsführer für den Bereich Personal bei der Compass Group Deutschland GmbH und der Eurest GmbH. Der Jurist (Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universitätin Mainz) war vor seiner jetzigen Tätigkeit unter anderem als Vorstand/Geschäftsführer und Arbeitsdirektor verantwortlich für die Bereiche Personal und Recht für alle Gesellschaften des IT-Beratungs- und -Dienstleistungsunternehmen CSC Ploenzke in Deutschland, Österreich, der Schweiz und acht osteuropäischen Ländern (5.000 Mitarbeiter und mehr als 800 Mio. Euro Umsatz). Im Anschluss daran führte er – ebenfalls als Geschäftsführer und Arbeitsdirektor – bei der der TUI Deutschland GmbH den Bereich Personal für die Gesellschaften der TUI Central Region in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen. Vor seinem Wechsel zur Compass Group war Peter Schmidt Kanzler, Mitglied des Präsidialen Boards und Geschäftsführer der EBS Business School, Oestrich-Winkel und verantwortete die gesamte Verwaltung der Universität mit den Bereichen Finanzen, Personal, Recht und Liegenschaften.

Herr Schmidt, warum liegt Ihnen eine gute Ausbildung am Herzen?
Aus mehreren Gründen: Es ist unsere Pflicht, junge Menschen zu entwickeln, zu fördern und zu prägen. Wir müssen für unsere Branche die Fachkräfte sichern, und sie sind die nächste Generation an Fachkräften. Außerdem kann man die Qualität der Dienstleistungen eines Unternehmens nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sichern. Im Fall der Compass Group Fall heißt das: die Marktführerschaft halten und weiter ausbauen.

Warum sind Sie in der Jury des Top Ausbilder?
Um den Ausbildern die Wertschätzung und Anerkennung entgegen zu bringen, die sie für ihren tagtäglichen Einsatz in unserer Branche verdienen. Und um als Personalgeschäftsführer die Erfahrung und Kompetenzen der HR-Seite in den Entscheidungsprozess mit einfließen zu lassen.

Was wünschen Sie sich in Sachen Ausbildung für die Zukunft?
Man muss Mitarbeiter, ob auszubildend oder ausgebildet, stetig fördern, um ein zukunftsfähiges Ausbildungshandwerk zu sichern. Und ich finde es wichtig, innerhalb unserer Branche gemeinsam unseren Nachwuchs identifizieren, rekrutieren und fördern, um in Zukunft in der Gemeinschaft davon zu profitieren. Wir haben ein Ausbildungssystem, welches weltweit einzigartig ist. Das gilt es zu bewahren. Nein, nicht nur zu bewahren, sondern weiter auszubauen. Und das können wir nur gemeinsam.
Was ich mir noch wünsche, ist eine fortschreitende Digitalisierung im Lehr-/Lernprozess und eine dynamische Anpassung der Ausbildungsberufe an den „Foodtrend-Markt“.